Sehnen stärken: Was Training Boden und Fütterung wirklich bringen
Sehnen stärken: Was Training Boden und Fütterung wirklich bringen
Warum wir das Thema so wichtig finden: Aus der Praxis für die Praxis.
Hinter nuvallo stecken Katja und Andrés. Mit über 20 Jahren praktischer Erfahrung im Reitsport wissen wir nur zu gut: Wenn der Tierarzt nach einem Kontroll-Ultraschall plötzlich das Wort „Sehne“ in den Mund nimmt, rutscht uns Pferdebesitzern das Herz in die Hose. Oft machen wir uns erst ernsthaft Gedanken über Sehnen, Bänder und Gelenke, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist und uns eine monatelange Schritt-Reha bevorsteht.
Doch Prävention ist das A und O. Wer frühzeitig handelt, kann vielem Schmerz und Frust aus dem Weg gehen. Um die Sehnen beim Pferd zu stärken, ist das richtige Futter neben bedachtem Training und guten Bodenverhältnissen eine der wichtigsten Stellschrauben, die wir selbst in der Hand haben. In Gesprächen mit unzähligen Pferdebesitzerinnen am Stalltor stellen wir jedoch immer wieder fest: Die Verunsicherung am Futtertrog ist riesig. Es gibt unzählige Pülverchen, noch mehr Halbwissen und oft völlig widersprüchliche Empfehlungen.
In diesem Artikel nehmen wir dich mit hinter die Kulissen. Wir möchten dir ehrliche, wissenschaftlich fundierte und vor allem verständliche Antworten geben. Ohne trockene Fachsprache, dafür mit viel Praxisbezug – damit du genau weißt, wie du deinen Partner Pferd optimal von innen heraus unterstützen kannst.
Was man über Sehnen und Bänder wissen muss
Um bei einem Pferd die Bänder zu stärken und die Sehnen widerstandsfähig zu machen, müssen wir erst einmal verstehen, wie dieses faszinierende Gewebe funktioniert. Stell dir Sehnen vor wie extrem kräftige, elastische Stahlseile. Sie verbinden die Muskeln mit den Knochen und übertragen die Kraft, damit dein Pferd überhaupt laufen, springen oder piaffieren kann. Bänder hingegen verbinden Knochen mit Knochen und stabilisieren die Gelenke.
Diese „Stahlseile“ bestehen zu einem Großteil aus Kollagenfasern, die wellenförmig angeordnet sind. Diese Wellenform sorgt dafür, dass sich die Sehne bei Belastung dehnen und danach wieder wie ein Gummiband zusammenziehen kann. Doch das System hat eine gravierende Schwachstelle: Sehnen und Bänder sind von Natur aus extrem schlecht durchblutet. Der Stoffwechsel in diesem Gewebe ist im Vergleich zu einem Muskel geradezu im Schneckentempo unterwegs. Das ist auch der Hauptgrund, warum die Heilungsdauer bei einem Sehnenschaden des Pferdes so berüchtigt lang ist. Was einmal kaputt ist, braucht oft sechs bis zwölf Monate, um auch nur ansatzweise wieder belastbar zu werden.
Genau deshalb ist es so wichtig, einem Sehnenschaden beim Pferd vorzubeugen. Jeden Tag fordert der Alltag seinen Tribut. Ein zu tiefer Reitplatzboden, ein Wegrutschen auf nassem Paddock oder schlicht das natürliche Älterwerden belasten die Strukturen. Ein ganz klassischer Fehler ist zudem ein zu kurzes Aufwärmen, denn beim Pferd brauchen die Sehnen und die Gelenkschmiere mindestens 15 bis 20 Minuten im zügigen Schritt, um auf „Betriebstemperatur“ zu kommen und ihre volle Elastizität zu entfalten.
Wenn zu diesen äußeren Faktoren noch Defizite im Grundfutter kommen, hat der Pferdekörper schlichtweg nicht das nötige Baumaterial, um mikroskopisch kleine Risse im Sehnengewebe rechtzeitig zu reparieren.
Was sagt die Wissenschaft?
Welche Nährstoffe braucht ein Pferd für gesunde Sehnen wirklich? Diese Frage beschäftigt nicht nur uns Reiter, sondern auch die tiermedizinische Forschung. Werfen wir einen ehrlichen Blick auf die Studienlage.
a) Was in Studien nachgewiesen ist
In der Grundlagenforschung, also im Labor (in vitro), lassen sich Gelenk-, Knorpel- und Sehnenzellen hervorragend untersuchen. Forscher auf der ganzen Welt haben längst belegt, dass bestimmte Nährstoffe die Fibroblasten (die Hauptzellen des Bindegewebes) zur Teilung anregen und die körpereigene Produktion von Strukturproteinen massiv ankurbeln. Im Reagenzglas ist die Wirkung von Substanzen wie Hyaluronsäure oder Schwefelverbindungen eindeutig bewiesen. Wir müssen diese Ergebnisse jedoch richtig einordnen: Ein isoliertes Laborergebnis bedeutet nicht automatisch, dass der Wirkstoff exakt so im lebenden Pferd ankommt. Der Verdauungstrakt eines 500-Kilo-Pferdes ist schließlich hochkomplex.
b) Was am lebenden Pferd untersucht wurde
Spannend wird es daher bei den sogenannten In-vivo-Studien, also der Forschung am lebenden Tier. Gerade wenn wir uns Kollagen für die Sehnen beim Pferd oder MSM für die Sehnen des Pferdes ansehen, gibt es mittlerweile gute, aussagekräftige Untersuchungen.
In einer viel beachteten Studie mit 24 Pferden wurde beispielsweise über einen Zeitraum von 12 Wochen untersucht, wie sich die Zufütterung von bioaktiven Kollagenpeptiden auswirkt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Pferde, die das Supplement erhielten, eine signifikant höhere Belastbarkeit in den Sehnenstrukturen aufwiesen als die Kontrollgruppe. Auch für MSM (Methylsulfonylmethan) deuten Studien darauf hin, dass dieser organische Schwefel die natürlichen Regenerationsprozesse des Bindegewebes fördert.
Humane Studien (aus der Menschenmedizin) werden oft herangezogen, um die Evidenzbasis zu verbreitern, da der Sehnen- und Knorpelstoffwechsel bei Säugetieren sehr ähnlich funktioniert. Auch bei Sportlern zeigt sich, dass eine gezielte Nährstoffzufuhr das Verletzungsrisiko minimieren kann. Dennoch müssen wir ehrlich über methodische Einschränkungen sprechen: Pferde-Studien sind teuer. Oft gibt es nur kleine Stichprobengrößen von 10 bis 15 Tieren, oder es fehlt eine echte Placebo-Kontrollgruppe. Die absolute wissenschaftliche „Beweiskraft“ ist daher oft nicht ganz so unumstößlich, wie es manche bunte Werbebroschüre gerne suggeriert.
c) Ein ehrliches Fazit
Was nehmen wir daraus mit? Die biologische Grundlage für eine gezielte Fütterung bei einem Sehnenschaden des Pferdes – oder noch besser zur Prävention – ist absolut solide. Nahrungsergänzungsmittel sind keine magischen Wundermittel. Sie werden eine angerissene tiefe Beugesehne nicht in zwei Wochen zaubern und ersetzen keinen vernünftigen Hufschmied. Aber sie sind ein enorm sinnvoller, wissenschaftlich begründbarer Baustein im Gesamtkonzept. Sie stellen sicher, dass der Körper überhaupt erst das Baumaterial zur Verfügung hat, um Reparaturprozesse durchzuführen. Besonders wertvoll wird dieser Ansatz, wenn verschiedene Wirkstoffe clever miteinander kombiniert werden.
Dosierung und Praxis am Futtertrog
Viele Pferdebesitzerinnen fragen sich im Ernstfall völlig verzweifelt: Was füttern bei einem Sehnenschaden? Und noch viel wichtiger: In welcher Menge?
Die Dosis macht die Wirkung. Wenn wir in die Studienlage blicken, sehen wir konkrete Zahlen. Um Effekte zu erzielen, wurden bei Großpferden oft Tagesdosierungen von rund 2 bis 2,5 Gramm spezifischen Kollagens und etwa 2 bis 3 Gramm MSM eingesetzt. Geht es dir darum, über das Futter Sehnenproblemen beim Pferd vorzubeugen (Erhaltungsdosis), sind diese Mengen meist ideal.
Befindet sich dein Pferd jedoch in einer akuten Heilungsphase, oder möchtest du gezielt die Sehnenregeneration deines Pferdes durch Fütterung ankurbeln, empfiehlt es sich, als Kur zu starten. Das bedeutet konkret: In den ersten zwei bis drei Wochen wird oft die doppelte Menge der normalen Tagesration gefüttert, um die leeren Nährstoffspeicher im Körper schnell aufzufüllen. Danach kehrst du zur Erhaltungsdosis zurück.
An dieser Stelle ist ein kritischer Blick auf den Markt unerlässlich. Die EU-Verordnung 767/2009 über das Inverkehrbringen von Futtermitteln hat ein großes Schlupfloch: Sie erlaubt es den Herstellern, in der Zusammensetzung auf exakte Mengenangaben pro Kilogramm zu verzichten. Die Zutaten müssen lediglich in absteigender Reihenfolge aufgelistet werden. Das ist völlig legal, aber für dich als Verbraucherin extrem frustrierend. Du liest vielleicht „Kollagen“ und „Glucosamin“ auf der Dose, weißt aber überhaupt nicht, ob davon 20 Gramm oder nur 2 Milligramm enthalten sind. Ein seriöses Zusatzfutter für die Sehnen deines Pferdes sollte dir immer transparent und grammgenau aufschlüsseln, was dein Pferd pro Tagesration aufnimmt.
Ein weiterer wichtiger Praxis-Tipp: Du brauchst Geduld! Wie wir oben gelernt haben, ist der Sehnenstoffwechsel unfassbar langsam. Wer erwartet, nach zwei Wochen eine Veränderung zu sehen, wird enttäuscht. Eine konsequente Fütterung über mindestens 8 bis 12 Wochen ist das absolute Minimum, um dem Körper die Chance zu geben, die Stoffe ins Gewebe einzubauen.
Warum einzelne Wirkstoffe allein oft nicht reichen: Die Kraft der Kombination
Wenn wir bei unserem Pferd die Sehnen stärken wollen, müssen wir bedenken, dass ein Gelenkapparat ein komplexes System aus Knorpel, Sehnen, Bändern und Gelenkschmiere ist. Einzelne Wirkstoffe setzen an völlig unterschiedlichen Stellen in diesem System an.
Deshalb ist die Kombination der Inhaltsstoffe oft entscheidender als eine extrem hohe Einzeldosis eines einzigen Stoffes. Wissenschaftler sprechen hier von einem Synergieeffekt: Die Wirkstoffe unterstützen sich gegenseitig in ihrer Funktion. Eine bekannte Crossover-Studie des renommierten britischen Animal Health Trust hat eindrucksvoll belegt, dass Kombinationspräparate bei Pferden deutlich konstantere und bessere Ergebnisse in Bezug auf die Beweglichkeit liefern als isolierte Einzelstoffe.
Genau dieses Wissen haben wir in die Entwicklung von nuvallo move gesteckt. Ein gut abgestimmtes Kombinationsprodukt braucht keine utopischen Einzeldosierungen, weil die Rädchen perfekt ineinandergreifen. Wenn du ein Sportpferd hast und seine Gelenke schützen möchtest oder gezielt einem Problem am Fesselträger des Pferdes vorbeugen willst, liefert die empfohlene Tagesration für ein ca. 500-kg-Pferd (6 Snacks) exakt die wissenschaftlich fundierten Mengen:
- 1.500 mg Glucosamin: Dies ist ein elementarer Baustein für den Knorpelaufbau. Glucosamin unterstützt die Bildung neuer Knorpelzellen und hilft dabei, die natürliche Stoßdämpferfunktion des Gelenks zu erhalten.
- 2.550 mg Kollagen: Das wichtigste Strukturprotein im Körper. Es sorgt für die nötige Reißfestigkeit und Elastizität von Bindegewebe, Sehnen und Bändern.
- 2.250 mg MSM (Organischer Schwefel): Schwefel ist zwingend notwendig, um die Kollagenfasern in den Sehnen miteinander zu vernetzen. Ohne ausreichend Schwefel verliert das Bindegewebe an Stabilität.
- 150 mg Hyaluronsäure: Der Hauptbestandteil der Gelenkschmiere (Synovia). Sie macht die Gelenkflüssigkeit zähflüssig, sodass die Knorpel reibungslos aufeinander gleiten können.
Die größte Herausforderung in der Praxis: Die Fütterung
Kommen wir zum emotionalsten Punkt, den fast jede Pferdebesitzerin nur zu gut kennt. Die Theorie und die besten Nährstoffe nützen uns rein gar nichts, wenn sie nicht im Pferd landen. Und genau hier liegt in der Praxis die größte Schwachstelle.
a) Das tägliche Pulver-Drama
Stell dir folgende Szene vor: Es ist abends, du stehst nach einem langen Arbeitstag am Futtertrog. Du hast dich informiert, tief in die Tasche gegriffen und ein vermeintlich hervorragendes Gelenkpulver gekauft, um dein Pferd zu unterstützen. Du öffnest die Dose, das Pulver staubt dir entgegen.
Das Problem: Viele hochwirksame Gelenkbausteine, insbesondere MSM, haben einen leicht bitteren oder unangenehmen Eigengeschmack. Dein Pferd rümpft die Nase. Also beginnst du mit den üblichen Stall-Tricks. Du rührst das Pulver in aufwendig gekochtes Mash, du versuchst, es in einem ausgehöhlten Apfel oder einer zerdrückten Banane zu verstecken. Du mischst und trickst. Manchmal klappt es für ein paar Tage. Doch Pferde sind Meister im Selektieren. Dein Pferd fischt zielsicher das Mash heraus und sortiert das Supplement aus, oder es frisst feinsäuberlich um die pulverigen Stellen herum.
Am Ende des Tages schaust du in die Schüssel und siehst den teuren, klebrigen Pulverrest am Boden des Trogs kleben. Die Frustration ist enorm. Du hast nicht nur Geld zum Fenster hinausgeworfen, sondern fragst dich völlig zu Recht: Bekommt mein Pferd überhaupt die Dosis, die auf der Dose steht? Wahrscheinlich nicht.
b) Warum wir das Pulver abgeschafft haben
Genau diese frustrierenden Abende am Trog haben wir mit unseren eigenen Pferden durchlebt. Im ständigen Austausch mit hunderten anderen Pferdebesitzern wurde uns schnell klar: Wir sind mit diesem Problem nicht allein.
Für uns war die entscheidende Frage daher nicht: „Wie machen wir einfach ein weiteres, noch höher dosiertes Pulver?“, sondern: „Wie stellen wir verdammt noch mal sicher, dass jedes Pferd seine Tagesdosis verlässlich und stressfrei aufnimmt?“
Die Lösung war ein kompletter Paradigmenwechsel in der Darreichungsform. Mit den nuvallo move Snacks haben wir das Pulver abgeschafft. Wir haben einen funktionalen Gelenksnack entwickelt, der so lecker ist, dass er wie eine Belohnung direkt aus der Hand gefüttert wird.
Die Basis unserer Snacks ist absolut magenfreundlich und zu 100 % getreidefrei. Sie besteht aus Leinkuchen, Reiskleie und Leinsamen – ganz bewusst in genau dieser Reihenfolge. Das sorgt für eine unglaublich hohe Akzeptanz, selbst bei extrem mäkligen Pferden.
Die Vorteile im Stallalltag sind immens:
- Exakte Dosierung: Du musst nicht mehr ungenau mit Messlöffeln hantieren. Du weißt genau, dass 6 Snacks (ca. 30 g) deinem Pferd exakt die definierte Wirkstoffmenge liefern. Keine Reste im Trog, kein Aussortieren möglich.
- Kein Stress: Du brauchst kein Mash anzurühren oder Äpfel auszuhöhlen. Einfach in die Tasche greifen und füttern.
- Positive Verknüpfung: Dein Pferd erlebt die Aufnahme seiner wichtigen Nährstoffe nicht als lästige Medizin, sondern als liebevolle Belohnung von dir. Seit ich nuvallo füttere, habe ich das Gefühl, dass sich die Pferde morgens regelrecht auf ihre Portion freuen und sich im Training insgesamt geschmeidiger und mit mehr Freude bewegen.
Denn am Ende des Tages ist das beste Supplement auf dem Markt nicht das mit der längsten Zutatenliste oder dem höchsten Laborwert auf dem Papier. Das beste Supplement ist das, das tatsächlich zuverlässig im Pferd ankommt.
Qualität, der du vertrauen kannst
Wir wissen, wie wichtig Transparenz für engagierte Pferdebesitzerinnen ist. Deshalb gehen wir bei nuvallo keine Kompromisse ein:
- ADMR-konform: Unsere Snacks sind zu 100 % dopingfrei. Du kannst sie ohne Karenzzeit auch auf dem Turnier füttern.
- Ohne Zuckerzusatz & Füllstoffe: Wir verzichten konsequent auf Weizen, Mais, Melasse und billige Füllstoffe. Du bezahlst nur für das, was dein Pferd wirklich braucht.
- Hergestellt in Europa: Wir produzieren nach höchsten Qualitätsstandards, um maximale Reinheit und Sicherheit zu garantieren.
- 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie: Wir sind von der Akzeptanz unserer Snacks so überzeugt, dass du sie völlig risikofrei testen kannst. Frisst dein Pferd sie nicht, bekommst du dein Geld zurück.
Schütze die Bewegungsfreude deines Pferdes
Früh unterstützen statt später bereuen – denn Gelenk- und Sehnenverschleiß beginnt im Körper oft lange unbemerkt, bevor das Pferd den ersten unreinen Schritt zeigt. Schütze die Bewegungsfreude und die Elastizität deines Pferdes schon heute, ganz einfach und entspannt aus der Hand.
→ [Hier geht es zu den nuvallo move Snacks]