Seniorenpferd aufpäppeln: Mehr Lebensfreude für den Rentner

Es gibt diesen einen Moment, vor dem wir uns als Pferdebesitzer alle ein wenig fürchten. Der Moment, in dem man sein Pferd anschaut und plötzlich realisiert: Er ist alt geworden. Die grauen Haare um die Nüstern werden mehr, der Rücken senkt sich vielleicht ein wenig, und dieses einstige Feuer in den Augen weicht einer gewissen, ruhigen Müdigkeit.

Mein „Großer“ ist jetzt über 20. Er hat mich treu durch Turniere getragen, hat Anfängerfehler verziehen und war immer mein Fels in der Brandung. Aber in den letzten Monaten merke ich einfach, wie der Zahn der Zeit an ihm nagt. Besonders an nasskalten Tagen wirkt er morgens steif, braucht länger, um sich einzulaufen, und steht oft etwas lustlos auf dem Paddock, während die Jüngeren toben. Als Besitzerin bricht es mir das Herz, tatenlos zuzusehen. Man möchte ihm doch einfach nur einen schönen, würdigen Lebensabend schenken und ihn noch einmal so richtig aufpäppeln.

Der tägliche Kampf am Futtertrog

Natürlich habe ich mich sofort informiert, wie ich seine Gelenke und Sehnen im Alter bestmöglich unterstützen kann. Der Markt ist voll von Pülverchen und Flüssigkeiten. Motiviert habe ich diverse Dosen bestellt – und bin grandios gescheitert.

Ihr kennt das sicher: Man kauft das teuerste Gelenkpulver, mischt es voller Hoffnung ins Futter, und was macht das Pferd? Einmal kräftig in den Trog pusten, sodass man selbst in einer Staubwolke steht, und dann feinsäuberlich um das Pulver herumfressen. Ich habe alles probiert. Ich habe es im Mash versteckt (was er dann komplett verweigert hat), ich habe versucht, es in ausgehöhlte Äpfel zu schmuggeln – keine Chance. Mein Senior ist zwar alt, aber nicht dumm. Und was nützen die besten Inhaltsstoffe, wenn sie am Boden des Trogs kleben bleiben statt im Pferd zu landen? Nichts. Es war einfach nur frustrierend und teuer.

Die Entdeckung: Endlich kein Pulver-Stress mehr

Auf der Suche nach einer Alternative, die mein mäkeliger Rentner auch tatsächlich frisst, bin ich auf die Nuvallo Move Snacks gestoßen. Der Name ließ mich aufhorchen: Snacks? Keine Pellets, kein Pulver, kein klebriger Saft?

Das Konzept klang fast zu einfach, um wahr zu sein. Es handelt sich um funktionale Gelenksnacks, die man wie ein Leckerli füttern kann. Da mein Senior einen empfindlichen Magen hat, war ich erst skeptisch, aber ein Blick auf die Zutatenliste hat mich beruhigt: Die Basis bilden Leinkuchen und Reiskleie (in dieser Reihenfolge). Kein Weizen, kein Mais, kein zugesetzter Zucker und keine billigen Füllstoffe. Das ist gerade für ältere Pferde, die oft Probleme mit der Verdauung haben, extrem wichtig.

Warum der "Snack"-Vorteil alles verändert

Ich habe die Nuvallo Move Snacks bestellt und den ultimativen Test gemacht. Ich hielt ihm den Snack hin – und er nahm ihn, kaute genüsslich und suchte sofort nach mehr. Ich hätte heulen können vor Erleichterung!

Die Dosierung ist kinderleicht: Ein Großpferd von ca. 500 kg bekommt einfach 6 Snacks täglich. Das sind etwa 30 Gramm. Da wir gerade erst anfangen und er ja schon deutliche Alterserscheinungen zeigt, gebe ich ihm aktuell für die ersten drei Wochen die doppelte Menge, um seine Speicher aufzufüllen. Danach gehen wir auf die normale Erhaltungsdosis runter.

In diesen kleinen Snacks steckt geballte Power für den Bewegungsapparat:

Und das Beste: Ich muss nichts mehr abwiegen, nichts anfeuchten und keine Reste aus dem Trog kratzen. Ich gebe sie ihm nach dem Putzen einfach aus der Hand. Er freut sich drauf, und ich weiß sicher, dass die Wirkstoffe im Pferd ankommen.

Das Ergebnis: Ein zweiter Frühling?

Ich füttere die Nuvallo Move Snacks nun seit etwa acht Wochen konsequent. Man sagt ja, dass man solchen Mitteln mindestens 8 bis 12 Wochen Zeit geben muss, aber ich habe schon nach gut sechs Wochen eine Veränderung bemerkt.

Es sind die kleinen Dinge. Wenn ich ihn morgens von der Koppel hole, kommt er mir wieder entgegen – er wirkt nicht mehr so "eingerostet". Seine Bewegungen wirken flüssiger, und beim Reiten (wir machen nur noch leichte Arbeit) habe ich das Gefühl, dass er sich schneller loslässt und lockerer im Rücken schwingt.

Letzte Woche war der schönste Moment: Er ist mit seinem Koppelpartner über die Wiese galoppiert, hat gebockt und den Schweif in die Luft geworfen. So viel Lebensfreude habe ich bei ihm lange nicht gesehen. Natürlich machen die Snacks aus meinem 22-Jährigen kein Jungpferd mehr, das erwarte ich auch gar nicht. Aber ich habe definitiv den Eindruck, dass er sich wieder wohler in seiner Haut fühlt und weniger Probleme mit dem Aufstehen und Anlaufen hat.

Fazit

Wenn ihr auch einen Senior im Stall habt, den ihr wieder etwas aufpäppeln möchtet, kann ich euch die Nuvallo Move Snacks nur ans Herz legen. Es nimmt den Stress aus der Fütterung und gibt einem das gute Gefühl, den alten Freund bestmöglich zu unterstützen – und das ganz ohne Kampf am Futtertrog. Für uns gehören sie jetzt fest zur täglichen Routine dazu.

Nuvallo Move

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