Diagnose Schale (Ringbone): Wie ich mein Pferd im Alltag unterstütze

Es gibt Momente im Leben eines Pferdebesitzers, die man am liebsten aus dem Gedächtnis streichen würde. Für mich war es dieser eine nasskalte Dienstagmorgen, als der Tierarzt die Röntgenbilder auf seinem Tablet vergrößerte und mich ernst ansah. Die Diagnose: Schale. Im Englischen oft „Ringbone“ genannt.

Mir rutschte das Herz in die Hose. Ich wusste zwar, dass mein Großer nicht mehr der Jüngste ist und hier und da mal ein „Zipperlein“ hat, aber eine chronische Veränderung an den Gelenken? Das war ein Schlag in die Magengrube. Tausend Fragen schossen mir durch den Kopf: Kann er noch geritten werden? Hat er Schmerzen? Was bedeutet das für unsere gemeinsame Zukunft?

Der Tierarzt beruhigte mich erst einmal. Schale ist nicht das Ende der Welt, aber es erfordert Management. Neben orthopädischem Beschlag und angepasstem Training fiel sofort das Stichwort: Fütterung. Um die Beweglichkeit zu erhalten und den Gelenkstoffwechsel zu fördern, seien bestimmte Nährstoffe jetzt unerlässlich.

Der tägliche Kampf mit dem Futtertrog

Voller Tatendrang deckte ich mich mit allem ein, was gut und teuer war. Große Dosen mit Gelenkpulver, die viel versprachen. Doch ich hatte die Rechnung ohne mein Pferd gemacht.

Er ist ein absoluter Feinschmecker – oder anders gesagt: extrem mäkelig. Das erste Pulver landete im Kraftfutter. Das Ergebnis? Er sortierte die Pellets feinsäuberlich aus, pustete einmal kräftig in den Trog, sodass ich in einer Staubwolke stand, und ließ den teuren Pulverrest am Boden kleben.

Versuch zwei: Mash. Das funktioniert doch immer, dachte ich. Von wegen. Sobald er den fremden Geruch wahrnahm, rümpfte er die Nase und drehte sich um. Ich habe sogar versucht, das Pulver in ausgehöhlten Äpfeln zu verstecken. Er biss rein, schmeckte das Pulver und spuckte mir die Apfelstücke vor die Füße. Es war frustrierend. Ich wusste, er braucht diese Unterstützung dringend, aber wenn es nicht im Pferd landet, wirkt es eben auch nicht. Jeden Tag Geld wegzuwerfen und sich gleichzeitig Sorgen zu machen, zerrt an den Nerven.

Die Wende: Nuvallo Move Snacks

Auf der Suche nach einer Alternative, die nicht im Trog liegen bleibt, bin ich durch eine Stallkollegin auf die Nuvallo Move Snacks aufmerksam geworden. Ich war erst skeptisch. Noch ein Ergänzungsfutter? Aber das Konzept klang genau nach der Lösung für mein „Mäkel-Problem“: Funktionale Gelenksnacks statt staubigem Pulver.

Ich bestellte eine Packung, und als ich sie öffnete, roch es angenehm natürlich – irgendwie nussig. Kein chemischer Geruch, keine künstlichen Aromen. Die Basis besteht aus Leinkuchen, Reiskleie und Leinsamen (genau in dieser Reihenfolge), was ich super fand, da mein Pferd auch einen etwas empfindlichen Magen hat und wir komplett getreidefrei füttern, also ohne Weizen und Mais.

Der Moment der Wahrheit: Ich nahm einen Snack aus der Tüte und hielt ihn ihm hin. Er schnupperte kurz, nahm ihn – und fraß ihn genüsslich. Ich konnte es kaum glauben. Kein Untermischen, kein Austricksen. Er dachte, er bekommt ein Leckerli.

Warum ich bei den Snacks geblieben bin

Die einfache Handhabung hat mich sofort überzeugt. Ich muss nichts mehr abwiegen oder Löffel zählen. Bei seinem Gewicht von rund 550 kg bekommt er einfach 6 Snacks täglich direkt aus der Hand. Das sind etwa 30 Gramm. In den ersten drei Wochen nach der Diagnose, als er akut schlechter lief, habe ich die Dosis verdoppelt, wie es empfohlen wird. Das ging problemlos, er hat auch die 12 Stück mit Begeisterung gefressen.

Aber es ist nicht nur die Form, sondern was drinsteckt. In einer Tagesration sind genau die Bausteine enthalten, die mir mein Tierarzt ans Herz gelegt hatte:

Das ist eine ordentliche Konzentration, die man sonst oft nur in Pulvern findet, die er ja verweigert.

Unser neues „Normal“

Ich füttere die Nuvallo Move Snacks jetzt seit gut drei Monaten konsequent. Natürlich kann ich die Diagnose Schale nicht rückgängig machen – Knochenveränderungen verschwinden nicht einfach. Aber mein subjektiver Eindruck ist absolut positiv.

Früher brauchte er sehr lange, um sich einzulaufen. Er wirkte morgens oft steif und unlustig, wenn es raus auf das Paddock ging. Nach etwa sechs Wochen mit Nuvallo hatte ich das Gefühl, dass sich das Blatt wendet. Er kommt mir morgens auf der Koppel wieder munterer entgegen. Auch beim Reiten merke ich einen Unterschied: Die Lösungsphase ist gefühlt kürzer geworden, und er bewegt sich mit mehr Freude und Takt.

Besonders schön finde ich, dass er wieder mehr Motivation zeigt. Es wirkt so, als ob die Bewegungen geschmeidiger ablaufen und er sich einfach wohler in seiner Haut fühlt. Wir gehen die Sache jetzt ruhiger an, aber wir sind wieder aktiv.

Ein weiterer Pluspunkt für alle, die noch Turnierambitionen haben: Die Snacks sind ADMR-konform. Auch wenn das für uns mit der Diagnose Schale gerade nicht im Fokus steht, gibt es mir ein gutes Gefühl in Bezug auf die Sicherheit der Inhaltsstoffe.

Mein Fazit

Die Diagnose Schale ist kein Weltuntergang, aber sie erfordert Anpassungen. Für mich sind die Nuvallo Move Snacks zum festen Bestandteil unserer Routine geworden. Sie nehmen mir den täglichen Stress bei der Fütterung und geben mir das gute Gefühl, meinen Großen bestmöglich zu unterstützen – und das Beste ist: Er freut sich jeden Tag darauf. Wer einen mäkeligen Kandidaten im Stall hat und die Gelenke unterstützen möchte, sollte diese Snacks definitiv ausprobieren.

Nuvallo Move

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