Mein Seniorpferd fit halten: Warum Gelenkpflege im Alter so wichtig ist (und wie es endlich stressfrei klappt)
Jeder, der ein älteres Pferd besitzt, kennt diesen einen Moment. Der Moment, in dem man realisiert: Er wird alt. Es sind nicht nur die grauen Stichelhaare um die Nüstern oder die etwas tiefer hängende Unterlippe beim Dösen. Es ist der erste Schritt aus der Box am Morgen.
Mein Wallach ist mittlerweile über 20. Jahrelang waren wir sportlich unterwegs, sind durch Wälder galoppiert und über Hindernisse gesprungen. Heute ist unser Alltag ruhiger. Aber gerade in den letzten Wintern ist mir aufgefallen, dass er einfach länger braucht, um „in die Gänge“ zu kommen. Die ersten Tritte wirken etwas staksig, die Geschmeidigkeit fehlt, und manchmal habe ich das Gefühl, er überlegt es sich zweimal, ob er sich auf dem Paddock wälzen soll.
Als Besitzerin rutscht einem da das Herz in die Hose. Man möchte ja nur eines: Dass der alte Freund noch möglichst lange schmerzfrei und fröhlich über die Weide laufen kann. Prävention und Erhalt der Mobilität sind plötzlich die wichtigsten Themen im Stallalltag.
Der tägliche Kampf am Futtertrog
Natürlich habe ich mich informiert. Ich weiß, was Gelenke brauchen: Glucosamin, MSM, Kollagen. Also habe ich eingekauft. Dosenweise Pulver, Tüten voller Pülverchen und flüssige Zusätze.
Die Realität sah dann aber leider so aus: Ich stand in der Futterkammer und habe wie eine Alchimistin versucht, das weiße Pulver irgendwie im Futter zu verstecken. Ich habe es unter das Mash gerührt – er hat es misstrauisch beschnüffelt und den Eimer stehen lassen. Ich habe versucht, es in aufgeschnittenen Äpfeln zu „panieren“ – er hat das Pulver fein säuberlich aussortiert und nur den Apfel gefressen.
Das Schlimmste war das teure Gelenkpulver, das ich einfach über das Müsli gestreut hatte. Am Ende lag das feine Pulver fast vollständig am Boden des Trogs, während die leckeren Körner weggefressen waren. Es ist zum Haare raufen: Was nützen die besten Wirkstoffe, wenn sie nicht im Pferd landen, sondern im Mülleimer? Gerade bei Senioren, die oft mäkelig werden, ist das ein echtes Problem.
Die Entdeckung: Nuvallo Move
Nachdem ich fast aufgegeben hatte und dachte, ich bekomme einfach nichts Gelenkunterstützendes in dieses Pferd, bin ich auf Nuvallo Move gestoßen.
Zuerst war ich skeptisch. Snacks für die Gelenke? Klingt fast zu einfach. Aber als ich mir die Inhaltsstoffe ansah, wurde ich hellhörig. Hier wurde nicht an den wichtigen Dingen gespart. Die Kombination ist genau das, was ich gesucht hatte:
- Glucosamin & Kollagen für Knorpel und Struktur.
- MSM (organischer Schwefel) zur Unterstützung von Sehnen und Bändern.
- Hyaluronsäure als „Gelenkschmiere“.
Und das alles ohne Getreidefüllstoffe wie Weizen oder Mais, die meinen Senior nur unnötig belasten würden. Die Basis besteht aus Leinkuchen und Reiskleie – das ist super für seinen empfindlichen Magen.
Der „Snack“-Vorteil: Endlich kein Stress mehr
Der wirkliche Gamechanger war aber die Form. Die Nuvallo Move Snacks sehen aus wie belohnende Happen, sind aber hochdosierte funktionale Ergänzungsmittel.
Ich füttere meinem Oldie (ca. 550 kg) täglich 6 Snacks. In den ersten drei Wochen habe ich die Dosis verdoppelt, um die Speicher aufzufüllen – das ging problemlos, weil er sie liebt. Ich muss nichts mehr abwiegen, nichts anrühren und keine Tricks anwenden. Ich gehe einfach zur Box oder auf die Koppel, hole die Snacks aus der Tüte und füttere sie ihm direkt aus der Hand. Er kaut sie genüsslich weg, als wäre es das Leckerste auf der Welt. Für ihn ist es eine Belohnung, für mich die Gewissheit, dass er exakt die Menge an Wirkstoffen bekommt, die er braucht.
Unser Ergebnis nach 10 Wochen
Ich füttere die Nuvallo Move Snacks nun seit gut zweieinhalb Monaten konsequent. Man darf natürlich keine Wunder über Nacht erwarten – Gelenke brauchen Zeit. Aber nach etwa sechs Wochen fiel mir die erste Veränderung auf.
Wenn ich ihn jetzt morgens aus der Box hole, wirkt er weniger „eingerostet“. Er tritt freudiger an. Auch beim Putzen, wenn er die Hufe geben muss, fällt es ihm gefühlt leichter, das Gleichgewicht auf drei Beinen zu halten. Früher hat er das Hinterbein oft schnell wieder abgesetzt, jetzt steht er stabil.
Was mich am meisten freut: Auf der Wiese sehe ich ihn wieder öfter traben, einfach aus Lebensfreude. Ich habe das subjektive Gefühl, dass er sich in seinem Körper wieder wohler fühlt. Er wirkt geschmeidiger und zufriedener. Natürlich ist er immer noch ein Senior, aber er ist ein beweglicher Senior.
Mein Fazit für Rentner-Pferde
Für alle, die ein älteres Semester im Stall stehen haben und an der Pulverfütterung verzweifeln: Probiert Nuvallo Move aus. Es nimmt so viel Stress aus dem Alltag, weil die Akzeptanz einfach riesig ist.
Gerade im Alter ist Lebensqualität das Wichtigste. Wenn ich sehe, wie mein Pferd seine Snacks mummelt und sich danach locker über den Paddock bewegt, weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war. Keine Karenzzeit, keine Chemie-Keule, sondern sinnvolle Unterstützung, die schmeckt. Mein Oldie hat es verdient.