Diagnose Spat: Meine Erfahrung mit Nuvallo Move Gelenk-Snacks
Wenn der Tierarzt das Röntgenbild betrachtet, tief durchatmet und dann das Wort „Spat“ ausspricht, rutscht einem erst einmal das Herz in die Hose. Genau so ging es mir vor einigen Monaten. Mein Wallach ist mein absolutes Herzenspferd, und in letzter Zeit war mir aufgefallen, dass er sich einfach nicht mehr so „rund“ anfühlte.
Morgens, wenn ich ihn aus der Box holte, wirkte er steif. Die ersten 10 bis 15 Minuten im Schritt waren mühsam, er brauchte ewig, bis er sich eingelaufen hatte. Früher war er sofort da, jetzt wirkte jede Bewegung anfangs hölzern. Die Diagnose Spat (Knochenzubildungen im Sprunggelenk) war zwar ein Schock, aber zumindest hatte das Kind nun einen Namen. Der Tierarzt erklärte mir ruhig, dass wir das Management anpassen müssen: viel Bewegung, lange Aufwärmphasen und die richtige Nährstoffversorgung für die Gelenke.
Der tägliche Kampf am Futtertrog
Voller Tatendrang kaufte ich die teuersten Pülverchen, die der Markt hergab. MSM, Glucosamin, Teufelskralle – alles in Dosen und Eimern, die viel versprachen. Doch ich hatte die Rechnung ohne mein Pferd gemacht.
Er ist ein absoluter Feinschmecker – oder besser gesagt: ein mäkeliger Esser. Das Pulver einfach über das Kraftfutter geben? Keine Chance. Er hat feinsäuberlich die Haferkörner herausgepickt und das Pulver am Boden des Trogs liegen lassen. Also habe ich angefangen zu tricksen. Ich habe Mash gekocht, Äpfel ausgehöhlt und versucht, das Pulver darin zu verstecken. Mal hat es geklappt, mal hat er das Mash einfach stehen lassen und mich mit einem Blick angesehen, der sagte: „Den Mist kannst du selber essen.“
Es war frustrierend. Ich wusste, er braucht diese Nährstoffe dringend, um seine Beweglichkeit zu erhalten, aber was nützt das beste Mittel, wenn es nicht im Pferd landet, sondern im Müll? Jeden Tag dieser Stress, ob er es frisst oder nicht – das zehrt an den Nerven.
Die Entdeckung: Nuvallo Move
Auf der Suche nach einer Alternative, die ich nicht mühsam unterjubeln muss, bin ich durch eine Empfehlung auf die Nuvallo Move Snacks gestoßen. Das Konzept klang fast zu schön, um wahr zu sein: Ein funktionaler Gelenksnack, der alle wichtigen Wirkstoffe enthält, aber wie eine Belohnung schmeckt. Keine Pulverwolken, kein Anrühren, kein Aussortieren.
Ich war skeptisch, aber neugierig. Besonders angesprochen hat mich die getreidefreie Basis aus Leinkuchen und Reiskleie, da ich bei der Fütterung sehr auf Magenfreundlichkeit achte. Also habe ich eine Packung bestellt.
Warum „Snack“ den Unterschied macht
Als das Paket ankam, habe ich den ultimativen Test gemacht. Ich nahm einen der Snacks (sie riechen angenehm natürlich und nicht chemisch) und hielt ihn ihm hin. Er schnupperte kurz – und fraß ihn sofort mit Begeisterung. Ich hätte Luftsprünge machen können!
Die Dosierung ist denkbar einfach: Für sein Gewicht von ca. 500 kg bekommt er täglich 6 Snacks. Das sind etwa 30 Gramm. In diesen 6 Snacks steckt die volle Ladung an Nährstoffen, die ich vorher mühsam als Pulver verfüttern wollte:
- 1.500 mg Glucosamin
- 2.550 mg Kollagen
- 2.250 mg MSM
- 150 mg Hyaluronsäure
Ich füttere sie ihm einfach direkt aus der Hand – meistens nach dem Putzen oder als Belohnung nach der Arbeit. Er freut sich drauf, und ich habe endlich die Gewissheit, dass die Wirkstoffe auch wirklich in seinem System ankommen. Da Nuvallo auf Weizen, Mais und Zuckerzusätze verzichtet, habe ich dabei auch kein schlechtes Gewissen.
Unser Ergebnis nach 12 Wochen
Der Hersteller empfiehlt, die Snacks mindestens 8 bis 12 Wochen konsequent zu füttern, da sich der Spiegel der Nährstoffe im Körper erst aufbauen muss. In den ersten zwei Wochen habe ich die Dosis verdoppelt, um ihn optimal anzuschieben (das nennt man „Loading Dose“), danach gab es die normale Ration.
Jetzt, nach gut drei Monaten, kann ich natürlich nicht behaupten, dass der Spat „weggezaubert“ ist – das wäre unseriös und medizinisch unmöglich. Aber meine subjektive Beobachtung macht mich sehr glücklich:
Die Aufwärmphase hat sich spürbar verkürzt. Wo wir früher 20 Minuten brauchten, bis er im Takt war, habe ich jetzt das Gefühl, dass er sich schon nach kurzer Zeit viel lockerer macht. Er wirkt morgens nicht mehr so „eingerostet“ und tritt wieder mit mehr Freude an die Arbeit heran. Sein ganzes Gangbild wirkt auf mich geschmeidiger und zufriedener. Auch im Umgang ist er wieder der Alte, weil er sich sichtlich wohler in seiner Haut fühlt.
Ein weiterer Pluspunkt für Turnierreiter: Die Nuvallo Move Snacks sind ADMR-konform. Sollten wir also doch noch einmal auf einem kleinen Turnier starten, muss ich mir keine Sorgen wegen einer Karenzzeit machen.
Mein Fazit
Für alle, die ein Pferd mit Gelenkthemen wie Spat haben und den täglichen Kampf mit Pülverchen leid sind, sind die Nuvallo Move Snacks ein echter Gamechanger. Es erleichtert den Stallalltag enorm, und zu sehen, wie mein Pferd seine „Medizin“ freiwillig und gerne nimmt, ist unbezahlbar. Wir bleiben definitiv dabei, denn Mobilität ist Lebensqualität – für ihn und für mich.