PRE & Lusitano: Knieprobleme bei iberischen Pferden managen
Wer einmal in die dunklen, sanften Augen eines PREs oder Lusitanos geschaut hat, der weiß: Es gibt kein Zurück mehr. Diese Pferde haben eine ganz besondere Magie. Ihr Körperbau, diese natürliche Aufrichtung und das Talent für die Versammlung machen sie zu geborenen Tänzern. Doch genau dieser barocke Körperbau bringt oft eine ganz spezifische Schwachstelle mit sich: die Knie.
Ich liebe meinen Spanier über alles, aber seine Kniebänder waren schon immer unser Sorgenkind. Iberer haben oft sehr winkelige Hinterbeine und eine enorme Beweglichkeit, was toll für die Piaffe ist, aber eben auch viel Last auf die Gelenke bringt. Besonders bei jungen Pferden im Wachstum oder wenn wir im Training die Lastaufnahme steigern, merke ich oft, dass es hakt. Er tritt hinten kürzer, wirkt morgens steif oder die Kniescheibe will nicht so geschmeidig gleiten, wie sie sollte. Als Besitzerin steht man dann oft da und fragt sich: Wie kann ich ihn optimal unterstützen, damit er lange gesund und stolz bleibt?
Der tägliche Kampf am Futtertrog
Natürlich habe ich mich schlau gemacht. Tierärzte und Physiotherapeuten raten fast immer zu denselben Bausteinen: Glucosamin, MSM, Kollagen. Also habe ich gekauft. Dosenweise teures Pulver, flüssige Zusätze, Pellets, die angeblich nach Apfel schmecken.
Aber wer einen Iberer hat, der weiß auch: Diese Pferde sind extrem skeptisch, was ihr Futter angeht. Mein Wallach hat eine Nase wie ein Trüffelschwein. Egal, wie gut ich das Gelenkpulver im Mash versteckt habe, er wusste, dass es da ist. Ich habe es mit eingeweichten Heucobs versucht, habe Bananen zerdrückt und das Pulver darin gemanscht – keine Chance. Er hat feinsäuberlich das Mash um die Pulverreste herum gefressen, und am Ende klebte das teure Zusatzfutter als betonharter Bodensatz im Trog. Es ist einfach frustrierend, wenn man weiß, was dem Pferd gut tun würde, es aber einfach nicht in das Pferd hineinbekommt. Und seien wir ehrlich: Ein Zusatzfutter wirkt nun mal nicht, wenn es im Eimer liegen bleibt.
Die Entdeckung: Endlich kein Pulver-Stress mehr
Durch eine Stallkollegin, die ebenfalls einen sehr mäkeligen Lusitano reitet, bin ich auf Nuvallo Move Snacks aufmerksam geworden. Sie drückte mir nach dem Reiten einfach einen Riegel in die Hand und sagte: „Probier mal, ob er den nimmt.“
Ich war skeptisch. Aber mein Pferd schnupperte kurz – und fraß ihn gierig auf. Kein Aussortieren, kein Naserümpfen.
Das Geniale an den Nuvallo Move Snacks ist, dass sie eben keine staubigen Pülverchen sind, sondern funktionale Gelenksnacks. Sie basieren auf Leinkuchen und Reiskleie, was ich super finde, da mein Spanier (wie viele seiner Rasse) empfindlich auf zu viel Stärke reagiert. Die Snacks sind komplett frei von Weizen, Mais und zugesetztem Zucker – also auch magenfreundlich und für stoffwechselempfindliche Pferde geeignet.
Warum ich bei den Snacks geblieben bin
Es ist nicht nur die Akzeptanz, die mich überzeugt hat, sondern auch die Inhaltsstoffe. In einer Tagesration (das sind bei einem 500-kg-Pferd 6 Snacks, also ca. 30 g) steckt genau das drin, was ich vorher mühsam als Pulver füttern wollte:
- 1.500 mg Glucosamin
- 2.550 mg Kollagen
- 2.250 mg MSM
- 150 mg Hyaluronsäure
Ich füttere sie ihm meistens direkt nach dem Putzen aus der Hand oder werfe sie einfach als Topping über sein Krippenfutter. Es ist so simpel. Kein Abwiegen, kein Anrühren von Mash, nur damit das Pulver bindet. Einfach 6 Stück geben und fertig. Da er etwas schwerer im Typ steht, habe ich zeitweise auch auf 7 Stück erhöht, was sich super leicht anpassen lässt.
Das Ergebnis: Mehr Freude an der Bewegung
Ich füttere die Nuvallo Move Snacks nun seit knapp drei Monaten. Man sagt ja, dass man Gelenkprodukten mindestens 8 bis 12 Wochen Zeit geben muss, aber ich hatte schon nach etwa 6 Wochen das Gefühl, dass sich etwas verändert.
Natürlich kann kein Futter der Welt eine Fehlstellung wegzaubern. Aber mein subjektiver Eindruck ist eindeutig: Er läuft sich zu Beginn der Reiteinheit viel schneller ein. Dieses "klamme" Gefühl aus der Hinterhand, das wir früher oft die ersten 15 Minuten hatten, ist deutlich besser geworden. Er wirkt insgesamt geschmeidiger und bietet mir die Lastaufnahme in den Lektionen viel bereitwilliger an. Es fühlt sich an, als wären die Gelenke einfach besser "geschmiert".
Ein weiterer Pluspunkt für uns Turnierreiter: Die Snacks sind ADMR-konform. Gerade bei den iberischen Rassen, die wir ja oft weit ausbilden und auch mal vorstellen wollen, ist es beruhigend zu wissen, dass man keine Karenzzeiten beachten muss.
Fazit
Für alle Besitzer von PREs, Lusitanos oder anderen Rassen, die zu Knieproblemen neigen und gleichzeitig mäkelig beim Fressen sind, sind die Nuvallo Move Snacks ein echter Gamechanger. Die Kombination aus hochwertigen Inhaltsstoffen (Leinkuchen, Reiskleie, Leinsamen als Basis) und der einfachen Fütterung als schmackhafter Snack nimmt so viel Stress aus dem Stallalltag. Ich habe endlich das gute Gefühl, dass die wichtigen Nährstoffe dort ankommen, wo sie hinsollen – und mein Pferd freut sich jeden Tag auf seine Ration.