Das Rentnerpferd im Offenstall: So kommen wir beweglich durch den Winter
Der Winter ist für uns Pferdebesitzer ja oft eine Hassliebe. Einerseits gibt es nichts Schöneres als eine verschneite Koppel und Pferde mit "Puderzucker" auf dem Fell. Andererseits – und da müssen wir ehrlich sein – ist es die härteste Zeit des Jahres. Besonders, wenn man wie ich ein älteres Semester im Offenstall stehen hat.
Mein Wallach ist mittlerweile über 20. Er genießt seine Rente in einer tollen Herde, hat 24 Stunden Heu und frische Luft. Eigentlich das Paradies. Aber sobald die Temperaturen in den Keller rutschen und der Boden nasskalt wird, sehe ich ihm sein Alter an. Morgens wirkt er oft klamm, die ersten Schritte aus dem Unterstand wirken etwas staksig, und es dauert einfach länger, bis er "in Gang" kommt. Mir blutet das Herz, wenn ich sehe, dass er bei nasskaltem Wetter lieber stehen bleibt, statt mit den anderen zur Heuraufe zu wandern. Man merkt einfach: Die Gelenke finden den Winter doof.
Der tägliche Kampf mit dem Pülverchen
Natürlich wollte ich ihn unterstützen. Ich habe mich durch sämtliche Dosen und Eimer gewühlt: Glucosamin, Teufelskralle, Muschelextrakt – ihr kennt das Regal im Reitsportgeschäft. Aber hier fing mein eigentliches Problem an.
Im Offenstall ist das Zufüttern von Pülverchen der absolute Endgegner. Ich kann ihn schlecht dreimal am Tag separieren, um ihm in Ruhe sein Futter zu geben. Also stand ich oft da, bei Wind und Wetter, und habe versucht, ihm irgendein weißes Pulver unterzujubeln. Ich habe es in eingeweichtem Mash versteckt – das frisst er zwar, aber jeden Tag Mash zubereiten ist zeitaufwendig, und im Winter gefriert der Rest in der Schüssel schneller, als man gucken kann. Ich habe versucht, das Pulver in ausgehöhlten Äpfeln zu verstecken. Ergebnis: Er beißt rein, schüttelt den Kopf, und das teure Gelenkpulver landet im Matsch. Am schlimmsten war der Versuch, es einfach über eine Handvoll Hafer zu streuen. Er hat feinsäuberlich die Körner rausgepickt, und das Pulver blieb als staubiger Rest am Trogboden kleben. Wenn er es nicht frisst, bringt der beste Wirkstoff nichts. Das war frustrierend und rausgeschmissenes Geld.
Die Entdeckung: Nuvallo Move
Auf der Suche nach einer Lösung, die wirklich funktioniert (und in meinem Fall heißt das: die im Pferd landet und nicht im Sand), bin ich auf Nuvallo Move gestoßen.
Was mich sofort angesprochen hat: Es ist kein Pulver und keine Flüssigkeit. Es sind funktionale Gelenksnacks. Keine Leckerlis, auch wenn sie so aussehen, sondern hochdosierte Supplements in Snack-Form. Das klang fast zu schön, um wahr zu sein, gerade für meine Situation im Offenstall.
Warum die Nuvallo Move Snacks für uns den Unterschied machen
Ich habe also eine Dose bestellt. Die Basis der Snacks besteht aus Leinkuchen, Reiskleie und Leinsamen – komplett getreidefrei. Das war mir wichtig, da mein Alterchen auch einen etwas empfindlichen Magen hat und ich ihn nicht mit Weizen oder Mais vollstopfen will.
Die Anwendung ist fast schon lächerlich einfach, verglichen mit meinem vorherigen Pulver-Drama. Mein Pferd wiegt ca. 550 kg. Die Dosierungsempfehlung liegt bei etwa 6 Snacks pro Tag (ca. 30 g). Da er im Winter sichtlich mehr zu kämpfen hat, habe ich in den ersten drei Wochen die doppelte Menge gefüttert, also etwa 12 Snacks, um seine Speicher aufzufüllen.
Das Szenario sieht jetzt so aus: Ich komme in den Stall, begrüße ihn, und füttere ihm seine Nuvallo Move Snacks direkt aus der Hand. Er inhaliert sie. Er liebt den Geschmack. Kein Eimer, kein Einweichen, kein Aussortieren. Und vor allem: Kein Futterneid-Drama in der Herde, weil es so schnell geht, dass die anderen gar nicht merken, dass es etwas gab.
Dabei steckt in diesen kleinen Dingern genau das, was ich vorher mühsam als Pulver verfüttern wollte:
- Glucosamin & Kollagen: Die Klassiker für den Knorpel.
- MSM: Organischer Schwefel, auf den ich große Stücke halte.
- Hyaluronsäure: Quasi das "Öl" für die Gelenke.
Mein Fazit nach dem ersten Winter-Drittel
Ich füttere die Nuvallo Move Snacks jetzt seit gut acht Wochen konsequent jeden Tag. Man sagt ja, dass man Supplements mindestens 8 bis 12 Wochen Zeit geben soll, aber ich hatte schon nach etwa sechs Wochen das Gefühl, eine Veränderung zu bemerken.
Es ist natürlich kein Zaubermittel, das aus einem 23-Jährigen wieder einen Jährling macht. Aber mein subjektiver Eindruck ist eindeutig positiv. Wenn ich ihn morgens beobachte, wirkt er geschmeidiger. Er steht weniger "festgeparkt" herum und bewegt sich wieder mit mehr Freude über den Paddock, auch wenn es nasskalt ist. Letzte Woche habe ich ihn sogar dabei beobachtet, wie er einen kleinen Trab eingelegt hat, als es Futter gab – das hat er den ganzen November nicht gemacht.
Für mich ist die größte Erleichterung, dass ich weiß: Die Wirkstoffe kommen im Pferd an. Jeden Tag, genau dosiert, ohne Stress. Da die Snacks ADMR-konform sind, wäre das auch für Turnierreiter interessant, aber für uns als Rentner-Gang zählt vor allem eins: Lebensqualität und Bewegungsfreude im Alter.
Wer also auch so einen Kandidaten hat, der bei Pulver die Nase rümpft oder im Offenstall steht, dem kann ich die Nuvallo Move Snacks nur wärmstens ans Herz legen. Es macht das Leben leichter – für mich und für meinen Oldie.